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Kampfstern Galactica -
alte gegen neue Serie
Zusammenfassung und Gedanken
Figuren, die sowohl in der alten als auch der neuen Serie auftauchen
Figuren, die bisher nur in einer der beiden Serien auftauchen
Kostümvergleiche
Links
Zusammenfassung und Gedanken zur
alten und neuen Serie
Die früheste Erinnerung, die ich bezüglich Galactica habe, ist
der Sommer '84 oder '85, als ich an einem heißen Samstag Nachmittag nicht mit meinen
Freundinnen ins Schwimmbad wollte, weil zu diesem Zeitpunkt eine Folge der alten
Galactica-Serie im Fernsehen lief. Ich zog es also vor, drinnen eine Stunde vor dem
Fernseher zu verbringen anstatt mit Freunden am Pool zu liegen.
Auch erinnere ich mich daran, wegen dieser Serie alle LPs von
Rick Springfield gekauft zu haben, der in der Serie eine kleinere Rolle hatte, an dessen
Namen ich mich aber gerade nicht klar erinnere ('Zack'?) - ich glaube, ich muß das für die
Galerie, die ich weiter unten veröffentlichen möchte, mal recherchieren.
Woran ich mich allerdings gar nicht erinnern kann, ist, wie
oft ich den Film gesehen habe, in welchem die Galactica auf die Pegasus und Commander Cain
trifft - den einzigen Galactica-Film, den ich jemals auf Video hatte. Über die Jahre muß
ich ihn ein paar Dutzend mal gesehen haben, genau wie 'Gesprengte Ketten', 'König der
Könige' und 'Die Ente klingelt um halb acht' - aber das ist eine andere Geschichte. Der
Schauspieler, der Cain spielte, war wohl einer der unglaublich wenigen 'älteren' Männer,
die ich jemals attraktiv fand - und das schon damals, im Alter von 13 oder 14 Jahren
Vor etwa 2 Jahren fand ich dann heraus, daß man aus
'Galactica' eine neue Serie machen wollte, was mich natürlich sehr freute. Als ich dann
aber das erste Bild von 'Starbuck' sah und sie überhaupt nichts mit Dirk Benedict's 'Face'
aus dem 'A-Team' gemein hatte, verlor ich augenblicklich mein Interesse an der neuen
Serie, bevor ich auch nur eine einzige Episode gesehen hatte. Ich konnte mir einfach nicht
vorstellen, wie eine Frau in der Lage sein sollte, diesen Mann zu ersetzen.
Als dann endlich vor einigen Wochen die erste Folge von
Galactica im deutschen Fernsehen lief, dachte ich, daß ich der Serie vielleicht doch eine
Chance geben könnte - und sei's nur deswegen, weil sie ja auf meinem Lieblings -
Sendeplatz am Mittwochabend lief und meine andere Lieblingsserie Stargate ersetzte. Ich
hatte also eigentlich gar keine andere Möglichkeit, als wenigstens einmal rein zu schauen.
Die erste Episode haute mich allerdings nicht besonders um.
Ich verbrachte beim Sehen eher meine Zeit damit, die neue mit der alten Serie zu
vergleichen und war sehr enttäuscht, welche neuen Schauspieler man benutzt hatte, um die
alten zu 'ersetzen'.
Es gelang mir nicht, einzusehen, daß die neue Galactica gar keine aufgefrischte alte,
sondern eine komplett neue Serie mit lediglich einer ähnlichen Geschichte sein sollte;
aber ich glaube, ich war nicht die Einzige, die dieses Problem mit der neuen Serie hatte.
Das änderte sich, als ich die Episode '33' sah - diejenige, in
welcher die Galactica plus Flotte alle 33 Minuten von Zylonen angegriffen werden und
fliehen müssen. Diese spezielle Folge brachte mich dazu, die neue Serie zu bewundern und
meine Meinung die alte Serie betreffend aus verschiedenen Gründen zu überdenken.
Vollkommen überzeugt hat mich zuerst die Arbeit der
Maskenbildner.
In der Folge "33" soll jeder überzeugend die Auswirkungen von Schlafmangel für mehr als
100 Stunden darstellen - und sie tun es.
Die Gesichter sind grau, alt, fahl; die Augen eingesunken, die Haut glänzt seltsam von
getrocknetem Schweiß, weil jeder wahrscheinlich seine knappe Freizeit mit wenigen Minuten
Schlaf verbringt, anstatt unter die Dusche zu hüpfen. Sie sind damit beschäftigt, zu
fliehen, kämpfen und zu überleben - sie stellen wirklich überzeugend Leute dar, die sehr
lange nicht geschlafen haben.
Die alte Serie hätte uns höchstens ein paar Schauspieler gezeigt, die schlecht rasiert
gewesen wären, aber diese neue Serie ist diesbezüglich einfach genial.
Ich könnte mir nicht vorstellen, daß Lorne Greene's Adama mal ungeduldig, gestresst,
genervt oder etwas ähnliches gewesen wäre - aber Edward James Olmos' Adama bringt genau
das fertig, und auch, vollkommen übermüdet immer noch ein brillanter militärischer Führer
zu sein - und das alles auf eine glaubwürdige Art und Weise. Der Sprung vom Chef des Miami
Vice - Sittendezernates zum Kommandeur eines Kampfsternes ist wirklich geglückt.
Nachdem ich also diese Folge gesehen hatte, fing ich an, mir
ernsthaft Gedanken über die neue Serie zu machen. Die alte Serie hatte nettere Uniformen
und Aufbauten, ja.
Aber nur mal eine Minute darüber nachgedacht: Wären Wildlederjacken (und auch noch welche,
die irgendwie immer neu aussehen!) und Lederstiefel für eine ganze Crew von Piloten nicht
irgendwie seltsam, wenn man die Tatsache in Betracht zieht, daß es in der Flotte wohl
keinerlei Tiere geben dürfte, welche solche Lederhäute liefern könnten? Wäre es nicht viel
wahrscheinlicher, daß die Crew leicht zu reinigende, schützende technische künstliche
Materialien tragen würde, so wie es in der neuen Serie der Fall ist?
Die alte Serie war, was eine SciFi-Serie in den 80ern sein
sollte: Unterhaltsam und nicht dafür gedacht, den Betrachter zum Denken zu bewegen. Man
sollte in der Lage sein, die Serie zu verfolgen, ohne jede Folge ansehen zu müssen. Die
Schauspieler waren sauber und leicht gern zu haben, und man konnte die 'Guten' und 'Bösen'
meist schon auf den ersten Blick unterscheiden (einfach mal an den alten Baltar denken,
dessen Gesicht oft von der Seite, meist aber von unten beleuchtet wurde, was ihm ein
teuflisches Aussehen gab!). Die Zylonen, obwohl technisch so weit fortgeschritten, waren
leicht von den Menschen im Nahkampf (Schiff zu Schiff oder auch persönlich) zu schlagen,
obwohl sie doch eigentlich durch die Tatsache, daß sie Maschinen sind, wesentlich bessere
Reflexe haben müßten (schon mal 'Alien Invaders' oder so gegen den Computer auf
schnellster Stufe gespielt...?) und somit im Kampf wesentlich bessere Standpunkte als
jedes menschliche Wesen haben müßten.
Die neue Serie ist wesentlich realistischer. Sie beschäftigt sich mit Problemen wie dem,
von einem Tag auf den anderen von sämtlichem Nachschub abgeschnitten zu sein, mit dem Wert
eines jeden Lebens, wenn alles, was davon übrig ist, ein paar tausend sind. Die Serie
kümmert sich nicht darum, ob die Schauspieler dauernd attraktiv aussehen, sondern, um des
Realismus Willen, lässt die Charaktere die meiste Zeit recht unattraktiv aussehen. Sie
beschäftigt sich besonders mit dem starken Überlebenswillen der Menschen und unterschätzt
nicht die Bedrohung durch die Zylonen, welche in der alten Serie mehr als dumme, glänzend
polierte Blechdosen mit einem 'Knight Rider' Auge dargestellt wurden.
Die Sets der alten Galactica zeigten praktisch keine
Abnutzungserscheinungen, egal, in wie viele Gefechte sie verwickelt war. Die alte
Galactica zeigte sich innerlich am Ende jeder Episode immer in perfektem Zustand. Man kann
sich nur darüber wundern, woher die Crew all das Material hatte, um solche Reparaturen
durchzuführen (dasselbe gilt natürlich dafür, wo auf der Galactica sich wohl die riesigen
Waschsalons und chemische Reinigungen zur Pflege der Uniformen befanden).
Die neue Galactica ist alt, benutzt, schmutzig und nicht
wirklich schön. Auch, wenn die äußere Form der alten Galactica ähnelt, ist sie innen
komplett anders. Die Leute auf der neuen Galactica haben Sorgen, wie zum Beispiel, woher
sie Wasser oder Treibstoff bekommen sollen, und die Präsidentin macht sich sogar darüber
Sorgen, wie viele Leute sich genau in der Flotte befinden.
Wo wir gerade davon sprechen - die Präsidentin.
Ich glaube, daß Präsidentin Roslin das ist, was Adama in der alten Serie war: Der ruhige
Pol in der Mitte des Sturmes. Ihre Anwesenheit in einer Szene ist so beruhigend, daß ich
ernsthaft Probleme habe, nicht beruhigt einzuschlafen, wenn ich sie sehe - und das ist
definitiv kein Kompliment, was ich jedem Schauspieler in einer ruhigen Rolle machen würde.
Obwohl ich die Serie nur im Fernsehen verfolge, beruhigt mich ihre Anwesenheit ungemein,
und das bedeutet bei mir schon sehr viel. Manchmal glaube ich aber, daß sie für den Führer
der letzten Überlebenden der menschlichen Zivilisation etwas zu ruhig ist.
Sie sorgt sich viel, und hat ja eigentlich auch allen Grund dazu:
Über sich selbst, über die Flotte, über ihre Position, über ihre Fähigkeit, die Meinung
einer ganzen Flotte zu repräsentieren. Aber sie tut das alles mit offenem Geist und weit
geöffneten Augen und ignoriert dabei praktisch vollkommen ihren eigenen, zerbrechlichen
Zustand. Damit ist sie das komplette Gegenteil zu dem zähneknirschenden Adama, der dazu
neigt, die Welt ausschließlich durch die Augen eines militärischen Kommandanten auf dem
Schlachtfeld zu betrachten, was aber natürlich auch kein schlechter Blickwinkel ist.
Wenn Adama wenige Leben dadurch retten kann, daß er viele opfert, deren Rettung ihn oder
die anderen gefährdet hätten (erste Folge - er flieht mit der Flotte, anstatt weitere
Überlebende zu suchen), dann wird er das tun. Wenn Roslin viele Leben dadurch retten kann,
daß sie wenige riskiert, dann wird sie das zumindest versuchen (ebenfalls erste Folge -
Roslin will die anderen retten, kann das aber nicht, weil Adama zum Aufbruch drängt).
Von Zeit zu Zeit wechseln die Positionen der beiden diesbezüglich aber auch (in 'Du kannst
nicht nach Hause' riskiert Adama bei der Suche nach Starbuck die ganze Flotte, und Roslin
muß ihn daran erinnern, daß er für Tausende verantwortlich ist und nicht nur für einen
Piloten, auch wenn dieser Pilot zufällig jemand ist, den er liebt wie eine Tochter), aber
die meiste Zeit läuft es genau so ab.
Beide haben von ihrem Standpunkt aus gesehen bei ihren Entscheidungen absolut recht, und
wahrscheinlich auch vom Standpunkt der Fans der Serie aus. Wenn sie es nun noch fertig
bringen würden, ihre Meinungen und Entscheidungen zusammen zu treffen - was wären sie doch
für hervorragendes, fähiges und weises Paar zur Herrschaft über die Flotte der Galactica.
Unglücklicherweise - von dem, was ich bisher gesehen und gelesen habe - wird das aber
zumindest für eine sehr lange Zeit nicht der Fall sein - falls es überhaupt jemals
passiert, was ich momentan stark bezweifle.
Und dann ist da Starbuck - die Rolle, welche mich zuerst dazu
brachte, die alte Serie zu lieben und die neue zu hassen, ohne sie je gesehen zu haben.
Kara 'Starbuck' Thrace ist auf den ersten Blick eine rauchende, schmutzige, um sich
prügelnde und irgendwie gar nicht weibliche Pilotin, die mit dem Talent gesegnet ist,
alles fliegen zu können, was auch nur vage in der Lage ist, vom Boden abzuheben.
Bei meiner oben beschriebenen ersten 'bildhaften' Begegnung mit ihr sah ich
unglücklicherweise nur dies:
Ein fehlplatziertes Mädel in einer Rolle, in welcher ich mir zu diesem Zeitpunkt nur einen
Casanova vorstellen konnte, dessen Fähigkeiten als Pilot niemals so herausgestellt wurden
wie die von Kara, der dafür aber immer wieder ein erstaunlich zielsicheres Talent dafür
hatte, besonders wegen Frauen ständig in Schwierigkeiten zu geraten.
Kara hat eigentlich ja genau dasselbe Talent für Schwierigkeiten, aber im Unterschied zum
alten, männlichen Starbuck hat sie diese Schwierigkeiten ohne dabei den Eindruck zu
hinterlassen, sie sei ein wenig zu dumm, um aus ihren Fehlern zu lernen:
Sie hat nämlich nicht deswegen Ärger, weil sie sich ständig die falschen Affären sucht,
sondern wegen ihrem Temperament. Sie ist so sehr bemüht, einen guten Piloten abzugeben,
daß sie anscheinend von Zeit zu Zeit vergisst, daß sie schon der beste Pilot IST.
Es gäbe eigentlich für sie überhaupt keinen Grund, ihren männlichen Kollegen ständig
beweisen zu müssen, daß die Fähigkeiten eines besonders guten Piloten keineswegs von einem
männlichen Körperteil abhängen, welches ihr so offensichtlich fehlt. Deswegen verbringt
sie einen guten Teil ihrer Zeit damit, das erwähnte fehlende männliche Körperteil mit
männlichem Verhalten zu kompensieren, was sie ja eigentlich gar nicht bräuchte - ihrer
Rolle aber zugegebenermaßen sehr gut steht.
Irgendwo unter dieser schmutzigen, männlichen Verkleidung, die sie die meiste Zeit mit
sich herumschleppt, ist Kara nicht nur körperlich, sondern auch geistig so schön, daß ich
jedes Mal, wenn ich sie ansehe, weinen könnte. Wahrscheinlich ist sie weiblicher als jedes
andere weibliche Mitglied der überlebenden Menschheit - sie ist äußert verletzlich,
emotional und fürsorglich. Leider versucht sie die meiste Zeit, dies zu verstecken, und
das endet eben fast immer damit, daß sie Ärger hat.
Meine Verbeugung geht an die Drehbuchschreiber UND eine brillante junge Schauspielerin,
die es zusammen so großartig schaffen, eine Rolle zum Leben zu erwecken, die wohl - im
Vergleich mit der alten Serie - als eine der schwierigsten der ganzen Serie angesehen
werden darf.
Mir ist vollkommen klar, daß kurzhaarige Frauen, die
schmutzige Herrenunterhemden tragen und das lebende Fleisch aus 'nach Toilette stinkenden'
außerirdischen Schiffen reißen, um sie danach für den Heimweg zum Kampfstern zu benutzen
(aus 'Du kannst nicht nach Hause' - das ganze natürlich nicht, ohne den
offensichtlich immer dabei getragenen Eimer gelber Farbe aus dem Fluganzug zu ziehen, um
damit den eigenen Namen auf die verletzliche Unterseite des Schiffes zu pinseln, die doch
mit einem verletzten Bein wesentlich schwieriger zu bemalen gewesen sein dürfte als die
Oberseite, welche ja auch für folgende Jäger wesentlich einfacher und früher erkennbar
gewesen sein dürfte als die Unterseite...) wahrscheinlich nicht gerade die
allgemeine Definiton von 'Schönheit' darstellen, aber verdammt noch mal, sie *ist* schön.
Sie ist genauso schön und attraktiv wie der männliche Starbuck der alten Serie, allerdings
auf einem wesentlich intelligenteren Niveau.
Der alte Starbuck war ein hormongesteuerter Casanova, welcher durch einen kurzen Rock von
jeglicher noch so wichtiger Tätigkeit abgelenkt werden konnte. Er scheint sich irgendwie
hauptsächlich auf den weniger hormonabhängigen Apollo verlassen zu haben, dessen
Fähigkeiten als Pilot, Kämpfer und - von Zeit zu Zeit - als ruhiger Pol bei der
Schlichtung von Beziehungsstreitigkeiten (die von Starbuck - Apollo selbst hatte irgendwie
keine Schwierigkeiten) wesentlich ausgeprägter waren.
Ich bin außergewöhnlich froh, daß die neue 'Starbuck' eine kluge Frau ist, die lediglich
von Zeit zu Zeit Probleme mit ihrem Temperament hat, was sie wiederum noch liebenswerter
in meinen Augen macht.
Was ich bei der alten Serie nie verstanden habe ist die
Tatsache, daß die Zylonen, die ja alles menschliche und nichtmenschliche Leben im
Universum offenbar zerstören wollen, jemand wie Baltar als Vorgesetzten (oder sogar nur
als Kommandanten eines ihrer Schiffe) akzeptieren. Noch weniger habe ich allerdings
Baltar's Motive zur Vernichtung seiner eigenen Spezies verstanden (was daran liegen
könnte, daß diese Motive nie wirklich dargestellt wurden).
Der neue Baltar ist wahrscheinlich ein brillanter Wissenschafter, hat aber extreme
Probleme mit seinen Visionen von Nummer Sechs (naja, wer hätte die nicht?). Ich bin
ziemlich sicher, daß Baltar in dem Moment wahnsinnig wurde, als er herausfand, daß er
wenigstens teilweise für die Vernichtung der Menschen auf Caprica verantwortlich war.
Seitdem scheint er sich nur noch darauf zu konzentrieren, am Leben zu bleiben (und hofft
wahrscheinlich, daß der Albtraum dieses neuen Krieges bald zuende ist und er neben einer
völlig unzylonischen Nummer Sechs aufwacht...). Ich bin nicht sicher, ob Baltar klar ist,
daß er nicht alles, was passiert, träumt.
Allerdings habe ich ein wenig Angst vor der Folge (oder eher:
dem Film) aus der alten Serie, welche ich so oft gesehen habe - diejenige mit der Pegasus
- und ihrer Umsetzung in die neue Serie. Nachdem ich
Marc Carlson's interessante Notizen bezüglich der Galactica - Zeittabelle gelesen habe,
weiß ich, daß Commander Cain nun ebenfalls weiblich sein wird, und daß sie wahrscheinlich
genau wie in der Originalserie ein brillanter Militärkommandant sein wird, allerdings mit
einem brutalen Zug, der mir nicht so recht gefallen mag. Da ich aber auch mit meiner
Meinung über Starbuck falsch lag, habe ich noch Hoffnung, von Cain's Rolle in der neuen
Galactica positiv überrascht zu werden.
Und nur weil ich die alte und auch die neue Serie so gerne mag
(was im übrigen sehr einfach ist, wenn man die neue nicht als Abklatsch der alten, sondern
als eine eigenständige Serie betrachtet!) ist hier ein Vergleich der Charaktere, welche in
beiden Serien zu sehen waren:
(Achtung: Die folgenden Galerien sind noch in Arbeit. Das heißt, sie sind weder
fertig noch vollständig ;-) )
| Originalserie |
Neue Serie |

Commander Adama |

William "Husker" Adama |

Apollo |

Lee "Apollo" Adama |

Starbuck |

Kara "Starbuck" Thrace |

Colonel Tigh |

Tigh |

Boomer |

Sharon "Boomer" Valerii |

Baltar |

Dr. Gaius Baltar |

Commander Cain |

Admiral Nalena Cain |

Zac
Bruder von Apollo, Sohn von Commander Adama. |
Zak Adama
Bruder von Lee 'Apollo' Adama, Sohn von Commander Adama und
Liebhaber von Kara 'Starbuck'. Starb 2 Jahre vor dem Krieg bei einem Unfall, den er
wegen fehlender fliegerischer Fähigkeiten wohl selbst verursacht hat. |
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Und nur für die Vollständigkeit - hier ein paar Charaktere,
die jeweils nur in einer der beiden Serien auftauchen:
| Originalserie |
Neue Serie |

Omega |

Laura Roslin, President |

Athena |

Shelly Godfrey / Nummer sechs
Weiblicher Zylon mit menschlichem Aussehen. Hatte eine Affäre mit
Dr. Baltar und erscheint ihm in Visionen, in welchen sie real erscheint, aber nur er
sie sehen kann. |

Boxey |
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Dr. Salik
'Der Doktor' (Aber kein Hologramm ;-) ) |
Karl C. "Helo" Agathon
Pilot, der auf Caprica strandete, als der Krieg begann. |

Cassiopeia
Freundin von Starbuck / Ex(?)-Freundin von Cain |
Ellen Tigh
Frau von Colonel Tigh |

Serina
Frau (?) von Apollo |

Tom Zarek
Gastrolle für Richard Hatch, der in der alten Serie den Apollo
spielte |

Sheba
Tochter von Commander Cain |
Chief Tyroll |
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Und weil das hier ja eigentlich eine Kostümseite ist, hier der
Vergleich zwishen den alten und neuen Uniformen und Kleidungsstücken, die innerhalb der
Flotte getragen werden:
| Originalserie |
Neue Serie |
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Vorwort:
Ich will Euch nicht mit den folgenden Bildern verwirren - die Flug-, Parade- und
Zivilkleidungen bei der Crew, die nicht auf der Brücke arbeitet, ist in der
Originalserie tatsächlich gleich:
Alle bestehen zunächst aus beigen Hosen und Shirts, die mit goldenen Borten besetzt
sind. Die Fluganzüge haben zusätzlich die braune Wildlederjacke und einen irgendwie
ägyptisch aussehenden Helm, und die Paradeuniformen werden mit einem Cape und manchmal
mit, manchmal ohne eine Art Kette getragen.
Die 'Brücken' und 'Kommando'-Kleidung der Galactica-Besatzung (bei der Pegasus gibt's
da offenbar einen Unterschied - siehe unten) tragen dunkelblaue Hosen und Shirts, die
mit silbernen Borten besetzt sind. Auch bei ihnen ist die Paradeuniform genau
dasselbe, lediglich mit dem Cape und fallweise einem Halsband aufgewertet. |
| Originalserie |
Neue Serie |
Fluganzug und Helm

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Fluganzug und Helm

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Die Flughelme
in der alten und neuen Serie betreffend:
Ich habe nie wirklich das Konzept eines innenbeleuchteten Helmes verstanden,
der das Gesicht des Trägers quasi anstrahlt (außer aus filmischer Sicht vielleicht,
weil dann das Gesicht des Schauspielers besser zu sehen ist...).
Ein solcher von innen beleuchteter Helm würde sich in der Praxis so verhalten, als
würde man in einem hell erleuchteten Zimmer stehen und versuchen, durch ein Fenster,
hinter dem es stockdunkel ist, nach draußen zu blicken: Man würde nichts erkennen
außer der eigenen Spiegelung.
Das Visier des Helmes würde als solche spiegelnde Glasscheibe fungieren, das hell
erleuchtete Gesicht als Spiegelung - und da, wo sie angeblich fliegen sollen (im
Weltraum nämlich) *ist* es ja wohl dunkel, oder?
(Dasselbe 'Problem' sollten übrigens unter anderem auch die Taucherhelme in dem Film 'Sphere'
haben) |
Paradeuniformen

 
Die Kette, welche ab und an damit getragen wird, hat offenbar nichts mit Rang oder
Person zu tun - wie es die letzten beiden Bilder zeigen. |
Paradeuniformen
 
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Zivilkleidung - Piloten

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Zivilkleidung - Piloten

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Andere Kommandanten

Anscheinend ist die Kleiderordnung auf den Kampfsternen nicht immer gleich. Der
Kommandant der 'Pegasus', Cain, trägt nämlich eigentlich eine Pilotenuniform, welche
um die Schultern herum mit einer Art Lorbeerkranz dekoriert ist und nicht wie Adama
eine dunkelblaue Uniform. |
Andere Kommandanten

In der neuen Serie scheint die Kleiderordnung etwas strenger zu sein: Admiral Cain
trägt dieselbe Uniform wie Adama (was bei militärischen Kommandostrukturen ja
eigentlich auch der Fall sein sollte). |
Kälteschutzkleidung

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Gefangenenanzug

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Sportbekleidung

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Links
Links für den 'Kampfstern Galactica' (alte
und neue Serie; viele der Seiten sind auf Englisch, diese sind am Ende mit (en)
gekennzeichnet):
Offizielle
Website für beide Serien (en)
Marc Carlson's Galactica (neu)
Zeitlinie
(en)
Notizen zur (alten und neuen) Galactica vom selben Autor (en)
...und kann mir bitte noch irgendjemand
sagen, warum ich mich so verdammt alt fühle, wenn ich zwei Teenies in der U-Bahn
belausche, wie sie sich darüber unterhalten, wie attraktiv der neue Apollo und wie
hässlich 'Der Gefangene' ("Tom Zarek" in "Bastille Day" - eine Gastrolle für Richard Hatch,
der Apollo in der Originalserie spielte) war...? |