Mai 162011
 

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Padmé Amidala’s „Wasser“ Kleid aus „Star Wars“, Episode 3
oder:
Eine Mischung aus mehreren, gar nicht alltäglichen Filmkostümen kann ein Alltagskleid ergeben

Ich habe mich aber *so was* von verliebt in dieses Kleid – aber wie immer hatte ich natürlich gar keine Idee, wo ich diese Kombination tragen könnte…

Nachdem ich dann eine Weile darüber nachgedacht hatte, entschied ich, daß das, was ich am Schönsten fand, die Farbgebung des Stoffes und die Pailletten auf dem Mantel waren und nicht das Kostüm an sich. Ich wollte etwas für den alltäglichen Gebrauch, aber auch etwas, das dem Mantel ähnelte.

Seidensamt mit Pailletten als Alltagkleidung? Ja, danke, mental bin ich vollkommen gesund…

Dann erinnerte ich mich an eine Diskussion in einem Forum, was ich mal hatte. Das war vor etwa 3 Jahren (Stand 2005…), als ich eine größere Menge des Seidensamtes des Senatskleides aus Episode 2 erstanden hatte:

Ich und andere Mitglieder des Forums diskutierten, was man so alles mit dem Seidensamt anfangen könnte, und da hatte ich die Idee der ‚Elementekleider‘ mit diesem Stoff.
Eins in blau-grün-hellblau, während des Färbens verdreht damit es nicht überall dieselbe Farbe haben und mit seiner Färbung ‚Wasser‘ symbolisieren würde; eins in gelb / orange / rot, was Feuer darstellen könnte, eines in Erdfarben, was natürlich die Erde sein würde und eines in weiß / hellblau, was Luft darstellen könnte.

Das war’s! Ein Kleid für Alltags, gemacht aus dem Material des Senatskleides, dekoriert mit Pailletten und der Farbgebung des ‚Wasser‘-Kleides.

Nur – welche Form sollte dieses Kleid haben?

Dann erinnerte ich mich daran, daß ich den Schnitt von Arwen’s „Nachthemd“ aus „Herr der Ringe: Die zwei Türme“ immer ganz nett fand – nur mochte ich die Farbe nicht so sehr. Außerdem hatte ich auch keine Verwendung für so ein Nachthemd:

Allerdings – als ich mich an dieses Kleid erinnerte, war die Planung für mein Alltagskleid fertig.

Die Herstellung ging so schnell, daß ich gar nicht dazu kam, ein Kleidertagebuch zu schreiben – hey, das Kleid, was ich gemacht habe, besteht ja nur aus zwei rechteckigen Stoffstücken…

Die Färbung hat zwei Tage gedauert, das Nähen einen weiteren Tag und das auch nur, weil ich ein paar Reihen Pailletten aufnähen wollte und eine Weile nach passendem Garn suchen mußte…
Ich habe den Stoff *viermal* gefärbt, immer wieder drüber, ihn in verschiedene Richtungen gedreht und dabei mit verschiedenen Farbbädern in schwarz, blau und grün gearbeitet, bis ich eine Farbgebung hatte, die der des Original – Wasserkleides aus Star Wars ähnlich war.

Ich habe den Stoff aber nicht gecrasht, so wie es beim Original der Fall ist – für das Schnittmuster, was ich für das Kleid im Kopf hatte, hätte sich gecrashter Stoff nicht gut geeignet.
Ich hatte Glück, auch noch ein paar Meter blaugrüner, transparenter Paillettenborte zu haben, die ich benutzen konnte.

Also.. ohne weitere, langweilige Erklärungen… hier ist es:

Das ‚Wasser‘ Kleid aus Star Wars, Episode 3, mit der Form von Arwen’s Nachthemd aus ‚Die zwei Türme‘, aus dem Stoff des Senatskleides von Padme Amidala aus Star Wars, Episode 2 (und, ja, das ist der längste Name, den ich je einem Kleid gegeben habe…):

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